"Roman von Helga Schmitt-Federkeil - Philosophischer Exkurs in die Welt des Alltäglichen"
„Lila Kuh mit Ringelsöckchen“
Ausstellung zu Migration und Toleranz am Beispiel einer historischen Hafenstadt
Geschichte und Geschichten aus 5000 Jahren als Ort der kulturellen und religiösen Begegnung zeigt die Sonderausstellung „Jaffa – Tor zum Heiligen Land“ bis zum 18. Mai im Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum. Die Ausstellung zu Migration und Toleranz erzählt dabei beispielhaft mit archäologischen Objekten, Schriftzeugnissen und Fotografien vom Leben in der antiken Welt, von biblischen und außerbiblischen Motiven und Mythen, aber auch von aktuellen Fragen nach religiöser Toleranz im Zusammenleben.
In die Ausstellung und das umfangreiche Begleitprogramm sind unter anderem Forschungsergebnisse aus dem „Jaffa Cultural Heritage Project“ eingeflossen. Das internationale Projekt erkundet mit archäologischen Grabungen das kulturelle Erbe der Hafenstadt.
Zu den Highlights der Ausstellung gehören Funde aus dem Heiligen Land, die das Bibelhaus dank einer Kooperation mit der Israelischen Antikenverwaltung zeigen kann. Erstmals einer größeren Öffentlichkeit präsentiert wird dabei eine Weihinschrift Friedrichs II. aus dem Jahr 1229. Mehr Informationen zur Ausstellung, zu Führungen, Vorträgen und einer Filmreihe gibt es im Internet unter www.jaffa-ausstellung.de. Das Bibelhaus am Museumsufer gibt seit 2003 einen spannenden Einblick in die Welt der Bibel. Trägerin ist die 1816 gegründete Frankfurter Bibelgesellschaft, der älteste kirchliche Verein in der Mainstadt.
Red. Bibelhaus/LLL
Foto: Bibelhaus Erlebnis Museum