"Roman von Helga Schmitt-Federkeil -   Philosophischer Exkurs in die Welt des Alltäglichen"

„Lila Kuh mit Ringelsöckchen“

Bereits vor einigen Ausgaben haben wir darüber berichtet, dass die Fotografie in diesem Jahr ihren 175. Geburtstag feiert. In all den Jahren ist natürlich viel passiert: lustige Zufälle, bahnbrechende Entdeckungen und auch die ein oder andere Kuriosität. Die Experten von CEWE haben einige interessante Aspekte zusammengestellt, die Sie so vielleicht noch nicht kannten. Der große Durchbruch in der Fotografie ist einem Zufall zu verdanken. Der Franzose Daguerre, der als einer der Erfinder der Fotografie gilt, hatte Quecksilber in seinem Chemikalienschrank verschüttet. Die davon ausgehenden Dämpfe sorgten für ein dauerhaftes Bild auf einer Jodsilberplatte.

  • Aus sozialen Netzwerken sind sie heute nicht mehr wegzudenken: die Selfies. Das erste Selfie der Welt wurde bereits 1839 geschossen – der Amerikaner Robert Cornelius wollte seine selbstgebaute Kamera testen und da niemand sonst zugegen war, musste er den Auslöser selber betätigen.
  • Das spektakuläre Selfie, das Moderatorin Ellen DeGeneres bei der diesjährigen Oscarverleihung geschossen hat und auf dem viele Promis zu sehen sind, wurde bei Twitter innerhalb einer Stunde 1,4 Millionen Mal geteilt.
  • Von wegen Photoshop: Die erste Retusche an einem Foto fand bereits 1840 statt.
  • Der Diafilm ist das einzige Material bei der Fotografie, welches die Farben genau so wiedergibt, wie sie beim Aufnehmen aussahen.
  • Das erste Farbbild der Erde entstand 1972 und wurde von Bord der Apollo 17 geschossen.
  • Das berühmteste Bild Albert Einsteins ist zweifelsohne das mit der herausgestreckten Zunge. Geschossen hat es aber nicht etwa ein gewitzter Werbefotograf, sondern ein Paparazzo. Einstein persönlich sorgte dann für die Verbreitung dieses Bildes.
  • Apropos Paparazzi: Der Begriff, der heute den typisch aufdringlichen Pressefotografen bezeichnet, stammt ursprünglich aus Fellinis berühmten Kinofilm „La dolce vita“ von 1960. Paparazzo war der Familienname des ersten Fotografen, der Prominente privat fotografieren wollte.
  • Das größte Foto der Welt hat laut Guinnessbuch der Rekorde der Japaner Shinichi Yamamoto geschossen. Es ist 145 m auf 35,6 cm groß – verwendet hat er dafür eine selbstgebaute Panoramakamera.
  • Das mittlerweile ausgesprochen beliebte Fotografieren mit dem Smartphone nennt sich „Phoneographie“. Bereits zwei Titelfotos der New York Times wurden mit einem Handy aufgenommen.

Für die Verewigung Ihrer persönlichen fotografischen Highlights eignen sich die CEWE-Fotoalben sehr gut. Alle Informationen hierzu gibt es unter www.cewe-fotobuch.de und www.cewe.de.
Red.: LLL/CEWE