"Roman von Helga Schmitt-Federkeil -   Philosophischer Exkurs in die Welt des Alltäglichen"

„Lila Kuh mit Ringelsöckchen“

Die öffentlichen Zuschüsse für Kultureinrichtungen sind indirekt eine Finanzspritze für die Stadt. Zu diesem Ergebnis kommt eine neu veröffentlichte Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig zur Umwegrentabilität von städtischen Kulturbetrieben. Vor allem durch Tourismus, Aufträge von Theatern an die ortsansässige Wirtschaft und Steuerzahlungen fließt mehr Geld in die Stadt, als diese für die Kultur ausgibt.

„Einmal mehr ist bewiesen: Die Kultur ist kein Zuschussgeschäft, sondern ein entscheidender Wirtschaftsfaktor“, sagte Rolf Bolwin, Direktor des Bühnenvereins. „Kürzungen der öffentlichen Kulturfinanzierung schaden also nicht nur der Kunst, dem Ansehen einer Stadt und deren Lebensqualität, sondern machen auch finanziell keinen Sinn.“ Die Studie war von der Stadt Leipzig in Auftrag gegeben worden, um die wirtschaftliche Relevanz von Oper, Schauspiel und Theater der Jungen Welt zu prüfen. In der Studie wurden verschiedene Szenarien durchgerechnet, die alle ergeben haben, dass die Häuser mehr Geld in die Stadt bringen, als sie an Zuschüssen benötigen.

Red.: LLL/www.buehnenverein.de