"Roman von Helga Schmitt-Federkeil -   Philosophischer Exkurs in die Welt des Alltäglichen"

„Lila Kuh mit Ringelsöckchen“

Im Theaterbereich zu arbeiten, davon träumen viele Menschen. Doch dafür muss man nicht unbedingt auf der Bühne stehen, denn auch hinter den Kulissen gibt es viele interessante Berufe. Einen davon stellt LLL heute vor: Das Berufsbild des Theaterpädagogen.

Was machen Theaterpädagogen?

Eine der Hauptaufgaben von Theaterpädagogen ist die „Vermittlung“. Sie ermöglichen Interessierten einen Einblick in die Theaterwelt und dienen als Zwischenmänner und -frauen für Theater und Bildungseinrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Volkshochschulen etc. Dabei stehen die Beratung für Lehrer und Arbeitsgruppenleiter und die Hilfe bei der Vorbereitung von Theaterstücken im Vordergrund. Theaterpädagogen haben auch die Möglichkeit, eigene Theatergruppen zu leiten und Clubs dadurch zu unterstützen. Dabei arbeiten sie meistens mit jungen Theaterinteressierten. Doch auch bei Erwachsenen wird das Theaterspiel als Teil der Persönlichkeitsentwicklung immer beliebter. Ein Großteil der Arbeit ist praktischer Art, allerdings kommt zum Beispiel durch die Erstellung von Materialien in schriftlicher Form auch ein theoretischer Arbeitsteil hinzu.

Wie sind die Voraussetzungen?

Während der Ausbildung, die in der Regel drei Jahre dauert, werden sowohl pädagogische als auch künstlerische Aspekte durchleuchtet. Theaterpädagogen müssen über ein hohes organisatorisches Talent verfügen, gut vermitteln können und sollten künstlerisch begabt sein. Mittlerweile werden auch Studiengänge auf diesem Gebiet angeboten. Etwa 100 Institutionen in Deutschland bieten Aus- und Weiterbildungen auf dem Gebiet der Theaterpädagogik an. Da der Ausbildungsgang bisher noch keine einheitliche Regelung gefunden hat, sind die geforderten Qualifikationen variierend. Das sollte bei der Wahl des Bildungsträgers in Betracht gezogen werden.